
Unser
aktuelles Projekt befasst sich mit den medizinisches Schätzen des Regenwaldes und des Meeres. Zusammen mit den Frauen der
indigenen Bevölkerung Ngobe und panamaischen Jugendlichen werden Kräuter des Regenwaldes gesammelt und ihre Wirkungsweise in einer Sammlung beschrieben. Das Smithsonian Research Institut stellt einen Teil seiner Forschungsstation zur Verfügung, um einen
Kräutergarten für Heilpflanzen anzulegen. Das Projekt wird von Exkursionen in den Regenwald begleitet. Außerdem werden
Exkursionen mit einem Glass-Bottom-Boot durchgeführt, um auch einen Blick unter Wasser werfen zu können. Algen, Schwämme und andere Meeresorganismen werden gesammelt, gezeichnet, getrocknet und ausgestellt und deren heilende Wirkung beschrieben. Außerdem werden wir mit den Jugendlichen Badeschwämme herstellen – um eine gute alternative Nutzung ihres Korallenökosystems aufzuzeigen. Die Exkursion in die Mangrovenwälder wird ihnen nicht nur zeigen wie stark alle Ökosysteme miteinander vernetzt sind, sondern auch welche heilende Wirkung der Mangrovenschlick in der Thallasso-Therapie haben kann (therapeutische Behandlung mit Meerwasser, Meeresluft, Sonne, Algen, Schlick).
Am Ende wird eine
Projektpräsentation für die Familienmitglieder und die lokale Bevölkerung stattfinden.
Projektbericht bei Smithsonian auf Facebook
Zeitungsartikel in der der lokalen Zeitung "Bocas Breeze" zu unserer Projektwoche (Oktoberausgabe 2011)
The economic and medical use of the marine and terrestrial ecosystems in Bocas del Toro, Panama
"Kann man mit einem Fernrohr bis auf den Grund des Meeres sehen?
Nein, mit dem Fernrohr schaut man nur in die Weite, nicht in die Tiefe. [..]
Steigen die Tiere und Pflanzen des Meeres manchmal an die Oberfläche?
Nur die Fische und die Walfische, die eigentlich keine Fische sind.
Beschreibe mir, wie das Meer aussieht.
Es ist voller Wasser.
Und es ist so weit, wie ein großes Land, eine weite Ebene zum Beispiel, auf der kein Haus steht?
Soweit ist es – und noch weiter!"
aus "Der Leviathan", Joseph Roth